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Klima Neopolis

Meta-Katastrophe Klima und Neopopulismus

Obwohl dieses Forschungsprojekt keine Studie des Klimawandels an sich ist, nimmt die Perspektive des Projekts die naturräumlichen Veränderungen als mehr als eine Begleiterscheinung wahr: aufgrund der Singularität und des schieren Ausmaßes der progressiven Klimakatastrophe muss von einer epochalen Wende hin zu einem neuen Zeitalter die Rede sein (Benner/Lax/Crutzen†/Pöschl/Lelieveld/Brauch 2021; Mauelshagen 2012; Bubenzer/Gebhardt/Keppler 2019; Pyritz & Röhrlich 2022; Wer bestimmt die Erdzeitalter 2016). Jahr für Jahr mehren sich die Beobachtungen beispielloser oder nie dagewesener Rekordwerte des Klimas. Teilkatastrophische Folgeereignisse wie Brände, Fluten, Stürme, Dürren, Desertifikationen oder Korallenbleichen sind die neue Realität (Stöcker 2022; Klimabericht für Europa: Beispiellose Hitze und Dürre 2023; Klimakoferenz in Berlin: Antonio Guterres warnt vor »kollektivem Suizid« 2022; Pötter 2022).

Coverbild: Graffito auf dem Teufelsberg in Berlin, eigene Aufnahme 2022, TS.

In der faktenbasierten, interdisziplinären Forschungslandschaft rund um den anthropogenen Klimawandel, seiner Existenz und Genese besteht breiter Konsens (Thunberg 2023; 2022). Bereits vor 50 Jahren (1972) war der Club of Rome mit seiner Studie Die Grenzen des Wachstums — Bericht des Clubs of Rome zur Lage der Menschheit zur Prognose gelangt, dass es zwangsläufig zu einem Prozess des Umdenkens würde kommen müssen. Daran knüpfen auch Franz Alt und Ernst Ulrich von Weizsäcker mit ihrem Buch Der Planet ist geplündert: Was wir jetzt tun müssen an (Alt/Weizsäcker 2022). Die inzwischen auch geomorphologisch feststellbare Metamorphose der Welt hat dem Begriff des Anthropozäns weitere Verbreitung gebracht hat, auch wenn diese Periodisierung in der Geologie weiterhin umstrittenen ist (Benner/Lax/Crutzen(†)/Pöschl/Lelieveld/Brauch 2021; Headrick 2021).

Keine geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, die Relevanz beanspruchen und ihrer eigenen Handlungsbedingtheit nicht entrückt sein will, ist heute ohne die Einbeziehung der Klimakatastrophe vorstellbar. Alle Diskurse und Konflikte werden erheblich vom Klimawandel beeinflusst und verstärkt. Genauer lassen sich folgende (sowie weitere) Felder untergliedern:

  • Unsere Sprache und Diskursgewohnheiten selbst sind durch die damit einhergehenden Begrifflichkeiten stark geprägt (Mattfeldt/Schwegler/Wanning 2021);
  • Unser Blick auf Zeitgeschichte und Geschichte der letzten Jahrhunderte, spätestens seit der Industriellen Revolution, erfährt relevanzbedingte Revision (Radkau 1989; Kupper 2021; Rahmstorf & Schellnhuber 2019; Tanner 2022). Aber auch die Wechselwirkungen ausgehend vom naturräumlichen auf das gesellschaftliche Klima in der weiter zurückliegenden Vergangenheit findet verstärkt Beachtung, wie zum Beispiel neue Erkenntnisse über die Folgen großer Vulkanausbrüche u.a. zeigen (Zeilinga de Boer & Sanders 2005; Pfister/Wanner 2021). Christian Pfister und Heinz Wanner haben zum Beispiel mit Klima und Gesellschaft in Europa: die letzten tausend Jahre (Pfister/Wanner 2021) einen Überblick über die europäische Klimageschichte vorgelegt, der geologische, meteorologische, umwelt- und sozialgeschichtliche Quellen zusammenführt. Zahlreiche einzelne historiographische Beispiele der Auswirkungen von starken Frost-, Dürre- und Hitzeperioden, aber auch Pandemien und globalen Zusammenhängen, vermitteln Eindrücke über die Langzeitfolgen auf die Entwicklung von Gesellschaften. Daneben besteht, gerade angesichts der schieren Relevanz sowie als Resultat aus einer anthropozentrischen Geschichtsschreibung, ein wachsender Bestand an historiographischer Literatur über weitere Aspekte der Umweltgeschichte (Mauelshagen 2012; Radkau 2008; Tanner 2022; Kupper 2021). 
  • Konventionelle Sicherheitsthemen und Ressourcenkonflikte erscheinen in einem um die Effekte der bereits eingetretenen und vorhersehbaren Klimaveränderungen erweiterten Licht (UN: Climate change recognized as ‘threat multiplier’; Welzer 2008; 2014; Münkler 2008; Richter 2018; Radtke/Canzler/Schreurs/Wurster 2019);
  • Die Entstehung der Covid19-Pandemie, die schnell als Zäsur und disruptives Ereignis beschrieben worden ist, wurde ebenfalls mit klimawandelrelevanten Eingriffen des Menschen in das interspezifische Gefüge von Natur in Verbindung gebracht (Rannow 2021);
  • Nicht zuletzt steht die Frage, wie (neo-)populistische und neorechte Diskurse das Thema aufgreifen — ob anerkennend oder negierend — im Mittelpunkt dieses Forschungsprojekts (Radtke/Canzler/Schreurs/Wurster 2019; Schaller & Carius 2019; Serhan 2021).

Nicht immer ist der Zusammenhang zwischen den Veränderungen des naturräumlichen (geomorphologischen, klimatischen, interspezifischen) und menschlich-sozialen Klimas (z.B. abgebildet im Erstarken neopopulistischer Diskurse) offenkundig. Wie die Herausgeber des Sammelbands Energiewende in Zeiten des Populismus (Radtke/Canzler/Schreurs/Wurster 2019) einleitend feststellen, verbergen sich hinter den Klima-Konflikten, die sich in der öffentlichen Meinung abspielen, immer auch andere Konflikte:

Die Konflikte betreffen diverse gesellschaftliche Meta-Diskurse: Etwa den Generationenkonfikt wie im Falle der Fridays for Future-Bewegung („Jung und Alt“); den Konfikt zwischen ländlichen, zum Teil marginalisierten Regionen der Kohleförderung (oder Windenergie-Landschaften) und ambitionierten Städten, die vermehrt in Nachhaltigkeit investieren („Stadt und Land“) und den Konfikt zwischen akademisch-umweltbewussten und traditionell-konservativen Bevölkerungsteilen sowie ihren Pendants im politischen Spektrum („Links und Rechts“). Populismen wirken hierbei wie ein Schwamm, der vorhandene Spannungen aufsaugt und transportiert, in Dualismen übersetzt und symbolisch (vermeintlichen) Gegensätzen ein Gesicht verleiht.

Radtke, Jörg / Canzler, Weert / Schreurs, Miranda A. / Wurster, Stefan (Hrsg.) (2019): Energiewende in Zeiten des Populismus. Wiesbaden: Springer VS, S. 5.

Genau aus diesen und weiteren Gründen wird hier der Arbeitsbegriff der Meta-Katastrophe verwendet: die Klimakatastrophe betrifft als globales System alle anderen Aspekte und durchwirkt die metamorph gewordene Staatlichkeit — an deren gewachsenen Institutionen und Gewohnheiten gesellschaftliche Trägheitsmomente dennoch festhalten, wie im Kapitel Methodologischer Nationalismus erforscht wird.

Die Dynamik unseres global dominanten Wirtschaftssystems, des Kapitalismus, ist dabei gewissermaßen der ‚Elefant im Raum‘: kaum ein Thema birgt so großes Konfliktpotenzial wie der immer sichtbarere Zwang zur Energiewende — weg von der fortwährenden Zerstörung des Klimas durch den systemisch inhärenten Ausstoß von Emissionen durch das Verbrennen fossiler Energieressourcen. Die große Frage ist nicht „nur“, ob es gelingen kann, eine zukunftsfähige Alternative zur Wachstumsideologie zu entwickeln und den Weg des grünen Schrumpfens zu beschreiten (Herrmann 2022; Beck 2000; Klein 2015; 2014; 2007; Morris/Jungjohann 2016; Quaschning 2005; 2010; 2019; Steinbacher 2019).

Es geht auch darum, wie die gesellschaftlichen, ressourcenbasierten und machtpolitischen Konflikte über diese Frage ausgetragen werden und welche Konsequenzen für das politische Gemeinwesen der Neopolis daraus hervorgehen. Die politischen Debatten zwischen faktenbasiertem Argument und zustimmungsorientiertem Populismus der Gegenwart zeigen nicht nur, dass von keinerlei Konsens die Rede sein kann, wie eine öffentlich ausgetragene Debatte zwischen der Journalistin Ulrike Herrmann und dem ehemaligen Gesundheitsminister Jens Spahn exemplarisch zeigt (Herrmann/Spahn/Frenzel 2022); wie die fortlaufenden Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Institutionen und Klima-Aktivisten (z.B. der Letzten Generation) vorführen, verschärft sich der Diskurs immer weiter, wobei es sich um weit mehr als einen Generationenkonflikt handelt (Anh & Kumkar 2022).

Die in der genannten, umweltgeschichtlichen Literatur behandelten Beispiele davon, wie stark die Geschichte des Menschen mit der Umweltgeschichte verbunden ist unterstreichen, wie relevant das Thema Klimawandel in der ungleich größeren, naturräumlichen Veränderung der Gegenwart und Zukunft für die geistes- und sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung sein muss. Bruno Latour und Nikolaj Schultz fordern in ihrem Memorandum Zur Entstehung einer ökologischen Klasse (Latour/Schultz 2022) einen Paradigmenwechsel, der es ermöglichen kann, in Zukunft sinnvoll zu handeln — wozu aber ein neues Verhältnis zur Welt gefunden werden müsse. Unter Ein anderer Sinn der Geschichte in einem anderen Kosmos (Latour/Schultz 2022: 44) stellen sie fest: 

(…) wir sind uns nicht sicher über die Beschaffenheit oder, besser, die Konsistenz der Welt, in der wir handeln sollen. Sie ist uns fremd geworden. Wir sind buchstäblich „nicht mehr bei uns“. Ungeachtet der Bewegungen und Gegenbewegungen der vorangegangenen Epochen kann man sagen, dass sie „wussten, wo sie hingehen“, da sie sich modernisierten. Zudem konnten sie, was ungemein beruhigend war auf eine ziemlich stabile, vorhersehbare und bekannte Welt zählen. Derartige Gewissheiten zu teilen bedeutete, beim geringsten Alarmzeichen schnell reagieren zu können.

Latour, Bruno und Schultz, Nikolaj (2022): Zur Entstehung einer ökologischen Klasse. ein
Memorandum. Berlin: Edition Suhrkamp, S. 44.

Wie sicher sich die Menschen vergangener Epochen ihrer Gewissheiten und Kosmologien waren, mag fragwürdig erscheinen. Doch dass das heutige Sein-in-der-Welt für viele Menschen, die in den Sog „populistischer Versuchungen“ (Žižek 2017) geraten sind — ganz zu schweigen von den Opfern der zunehmenden, realen Katastrophen, die mit dem Klimasystem zu tun haben — mit der großen Verunsicherung angesichts dramatischer naturräumlicher Veränderungen zu tun hat, erscheint fast schon tautologisch. Einige Autoren, wie Daniel R. Headrick (Headrick 2021), haben dieses neue Verhältnis konkreter benannt in der Forderung, sich besonders mit den interspezifischen Verhältnissen (Menschen, Tieren, Pflanzen, weitere Spezies) auseinandersetzen zu müssen. Die relative Blindheit für diese Zusammenhänge waren wegbegleitend für die sich modernisierenden Menschen der Industriemoderne. Dies stellt eine in der Historiographie nach wie vor seltene Perspektive dar.

Das Ziel dieser Diskursanalyse ist es, unter den denkbaren Lösungsansätzen zu einem erweiterten Konzept von Menschlicher Sicherheit (Human Security) zu gelangen — als Interspezifischer Sicherheit. Dies wird im Teilbereich Interspezifische Sicherheit nach einer Auswertung der Errungenschaften und Vernachlässigungen des Paradigmas der Menschlichen Sicherheit vertieft.

Referenzen

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