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Neomotion

Ressentiment als protofaschistische Triebfeder bei Eva Illouz und Cynthia Fleury

Emotionen und Affekte bilden Triebfedern des neopopulistischen Progresses weltweit. Wie in der Logik des Geschichtsrevisionismus, wo Gefühle über Fakten herrschen, regiert der Populismus über ein niedertriebiges Affektregister. Ressentiment nimmt dabei eine prominente Stellung ein. Sowohl Eva Illouz als auch Cynthia Fleury tragen in ihren Arbeiten wichtige Erkenntnisse bei zum Verständnis darüber, warum gerade von Ungleichheit gebeutelte Demokratien so anfällig für kollektive Ressentiments sind.WeiterlesenRessentiment als protofaschistische Triebfeder bei Eva Illouz und Cynthia Fleury

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Kränkung und Identität Neomotion

Essay: Identity in the doghouse (II)

Ein Grundproblem des Diskurses über Identitätspolitik im Zusammenhang mit dem Nahostkrieg liegt dort begraben, wo die Kritik am Identitarismus der Anderen aufhört, aber die Selbstkritik am eigenen Bestreben nach Selbstvergewisserung nie beginnt. Im Wort Selbstvergewisserung steckt zum Einen das ‚Selbst‘, was den Kern von Identität berührt, andererseits auch das ‚Gewissen‘. Teil II des Essays über Identitätspolitik.WeiterlesenEssay: Identity in the doghouse (II)

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Kränkung und Identität Neomotion

Essay: Identity in the doghouse (I)

In diesem Essay setze ich mich mit der Komplizenschaft linker und rechter Bezüge auf Identität und Identitätspolitik auseinander, deren Gemeinsamkeit darin besteht, Universalismus und damit auch das Postulat universeller Menschenrechte zu dekonstruieren. Diese Auseinandersetzung ist vor dem Hintergrund der diskursiven Verzerrungen nach dem 7. Oktober 2023 gewachsen. Hier kommt Teil I des Essays.WeiterlesenEssay: Identity in the doghouse (I)