Haargenau ein Jahr vor der beispiellosen Hitzewelle in Europa hat die AfD zwei Gesetzesentwürfe in den Deutschen Bundestag eingebracht, die forderten, alle Maßnahmen zu stoppen oder rückgängig zu machen, die den Folgen des anthropogenen Klimawandels Rechnung tragen. Stattdessen soll wieder billiges Gas aus Russland kommen, weshalb die AfD als wichtigste kremlnahe Partei Deutschlands gilt. Trotzdem ließ sich die Partei am 9. Mai nicht am Sowjetischen Ehrenmal blicken: Zur Schlacht um Berlin und zum Zweiten Weltkrieg insgesamt werden in der rechtspopulistischen Partei diametral andere Ansichten gepflegt als in Moskau. Über die Widersprüche einer angeblich »ostdeutschen Partei« – im sechsten Teil des Essays über neopopulistische Misstrauensgemeinschaften.WeiterlesenDie Misstrauensgemeinschaften von Treptow (6): Die abwesende AfD zwischen Klimawandelfolgenleugnung, Revisionismus und Russland
